Neues Guidingboot 2017

Wir haben ein neues Boot für die Guidingtouren

  • 7,80m lang
  • 250 PS Honda Motor

Flatanger Sportsfiske jetzt auch auf Facebook

Flatanger Sportsfiske findet ihr jetzt auch auf Facebook hier

https://www.facebook.com/Flatanger-Sportsfiske-1395249513883588/

Neue Angelboote in Vik Brygge

Ab dem 1.3.2017 stehen uns sechs neue Kvernö Aluminiumboote zur Verfügung.

  • Länge: 6,20m
  • Breite: 2,15m
  • Außenborder Yamaha 70 PS Viertakt
  • Echolot/Chartplotter Garmin 92sv

Teamverstärkung 2017

Wir sind sehr glücklich, ab dem 1.4.2017, Sebastian Knoppik als neues Teammitglied begrüssen zu dürfen. Seit seiner frühesten Jugend ist Sebastian ein begeisterter und erfolgreicher  Angler. Egal ob im Süss- oder Salzwasser, er fängt überall seinen Fisch.

1997 bereiste er erstmalig Norwegen. Weitere unzählige Angelreisen ins „gelobte Land“ folgten. Besonders Westnorwegen wurde zu seiner zweiten Heimat.

Sebastians Aufgabenbereich wird die Gästebetreuung vor Ort, sowie das Durchführen von Guidingtouren.

Restplätze 2017, Rabatte sichern!

In unserem Angelcamp Vik Brygge gibt es noch einige freie Zeiträume in den Monaten April, Juli, August und September. In diesen Zeiträumen geben wir ihnen 50% Rabatt auf unsere Angelboote!


Die kleine Ferienwohnungen Leirvika, ideal für 2 Personen, ist den ganzen Monat April noch verfügbar. Beste Dorschzeit!


Wir unterbreiten Ihnen gern weitere Angebote mit großzügigen Rabatten.

Reisebericht von Jörg, Klaus, Ingo und Jost

Vik Brygge vom 05.09.2015 bis 12.09.2015

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Nach monatelanger Vorfreude und wochenlanger Planung bestiegen wir vier um 6:10 Uhr die KLM Maschine, die uns von Hamburg via Amsterdam nach Trondheim bringen sollte. Alles verlief reibungslos, jedes unser sieben Gepäckstücke, die vier zusammengebundenen Rutenrohre und das Handgepäck, waren bis aufs letzte Gramm ausgereizt. Nach kurzweiligen fünf Stunden Anreise, landeten wir planmäßig gegen 11:10 Uhr in Trondheim. Schnell noch im Duty Free ein paar Paletten Bier gekauft, ab durch den Zoll zu unserem mitgebuchten Shuttelservice, klappte alles prima. Drei weitere Stunden Fahrt durch die wunderschöne norwegische Landschaft, inkl. Elchbegegnung und schon hielten wir vor unserem Domizil für die nächsten sieben Tage. Die Anlage von unserem Guide, Stefan Voigt, Vik Brygge in Flatanger.

Wir hatten diesmal das „Rundum sorglos Paket“ in Form von fünf Tage Guiding auf Stefans Boot gebucht. Kurze, sehr freundliche Begrüßung, Übergabe der Wohnung und einfach nur freuen, dass man angekommen ist. Doch wie wird das Wetter? Der Wind donnerte von See mit 11m/sec. und weißen Schaumkronen im Hafen. Oh Mann, es waren doch nur 5m/sec. angesagt. Für Sonntag sollte es ruhiger werden, Start gegen 12:00 Uhr, laut Stefan. Wir trauten uns vor die Schären und es sah gar nicht so schlecht aus. Durchstarten zu den ersten Untiefen am Glasøygrunnan. Bergmannpilker bis 250 Gramm montiert und ab in die Fluten. Das Ergebnis am Abend: 4 Dorsche über 10kg, etliche um die 5kg und schöne Köhler als Beifang, was für ein Start.

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Die Größten des ersten Tages

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Mehr geht nicht, Urlaub und auf dem Wasser

Der zweite Tag der Reise fiel leider dem Wind zum Opfer, 8-10 m/sec. aus Westen war zu viel um ein sinnvolles Fischen zu ermöglichen. Die Vorhersage für die nächsten Tage war gut und somit war die Stimmung trotz der Zwangspause klasse.

Für den dritten Tag hatten wir uns nochmals den Dorsch als Zielfisch ausgesucht. Nach einigen Stopps auf den Untiefen des Glasøygrunnan, starteten wir einen Abstecher zum südlichen Teil des Riffs. Punktgenau steuerte Stefan die Unterwasserberge an, kurz die Driftrichtung abchecken und runter mit den Ködern. In 30m Wassertiefen fingen wir reichlich Dorsche, Köhler und Pollaks bis 23 Pfund und die Wannen waren schnell voll. Stefan gab jede Menge Tipps und wir kamen immer besser rein in die verschiedenen Methoden. Überbeissermontage mit Kleinköhlern auf 250g Bergmannpilker erwies sich als die beste Methode und war ausgesprochen erfolgreich. Es war ein unglaublicher Tag und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen. 

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Jost mit 9kg Tangdorsch

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Kleine Dorschparade

 

Der nächste Tag stand im Zeichen des Lengs, wir hatten auf unseren vorherigen Reisen schon viele große Lengs gefangen und waren dementsprechend gespannt, was uns in Vik Brygge erwartet. Auf dem Weg zum Spot hielt Stefan noch kurz über einem Berg, um die nötigen Futterfische zu besorgen. Fünf Minuten und die Köhler und Makrelen waren an Bord. Nun noch 30 Minuten Richtung Süden, auf den Punkt die Avor über die gewünschte Stelle gelegt und nach einer kurzen Kontrolle der Driftrichtung die Köder auf Tiefe gebracht. Es folgte ein unglaubliches Spektakel! In zehn Minuten Abständen, fingen wir Lengs von 9kg, 12kg, 9kg, 24kg und 20kg. Nach eineinhalb Stunden war der Spuk vorbei. Wir hätten sicher den ganzen Tag so weiter fangen können aber Stefan regte an, das Fischen abzubrechen. Wir konnten einfach nicht mehr Fisch gebrauchen und die nächsten Gäste sollten ja auch noch ihren Spaß haben. Klasse Aktion vom Guide, sehr verantwortungsvoll und nachhaltig, wir hatten ja alle unsere Riesen gefangen. Noch nie hatten wir eine solche Großlengdichte in einem Revier gesehen. Man kann es nicht anders sagen, Stefan kennt sich unglaublich gut aus und ist mit dem Plotter und dem Echolot ein echtes Ass! Beeindruckend zu sehen wie effektiv man mit den richtigen Hilfsmitteln und einer derartigen Revierkenntnis fischen kann.

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Die vier glücklichen, bei diesem Wetter in einer solchen Region und einem klasse Guide!

 

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Fünf Fische der Extraklasse innerhalb von 1,5 Stunden in drei Driften

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Jörg mit zwei schönen Lengs

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Klaus mit seinem 24 Kg Leng

Jetzt wollten wir es den restlichen Tag gezielt auf Rotbarsch versuchen. Wir sind 45 Minuten Richtung Norden auf 248m Wassertiefe gefahren und haben mit den klassischen Rotbarschvorfächern sowie kleinen Makrelenfetzen und 300 Gramm Blei gefischt. Wenige Minuten später begann der Spaß. Biss auf Biss und nach 2 Stunden hatten wir auch hier genügend Filets für den Abend zusammen. Ein klasse Revier und es ist erstaunlich, wie gezielt man die einzelnen Fischarten beangeln kann.

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Auf dem Rückweg noch schnell auf dem 177m Berg anhalten und ein paar 10 Pfund Köhler aus der Tiefe geholt, damit die abendliche Fischplatte abgerundet ist und die Arme vollends schmerzen. Das Angeln hier ist wie im Schlaraffenland. Langsam bekamen wir ein Problem, die Filetberge wuchsen unaufhaltsam an und das bei unserem engen Freigepäckspielraum im Flieger. Wir entschieden uns für den nächsten Tag somit für das Flachwasserfischen auf Pollak. Hier könnten wir die Fische notfalls zurücksetzen.

Geplant, getan. Bei tollem Wetter fischten wir mit kleinen Gummifischen und 20 - 35 Gramm Köpfen die Berge und Kanten ab. Viele kampfstarke Pollaks landeten an Bord und obwohl wir etliche Fische zurücksetzten und auch einige verloren, hatten wir wieder 10 Kilo feinstes Filet zusammen. Ein toller Tag und etwas Entlastung für die Armmuskelatur nach den Strapazen der letzten Tage. Jetzt waren die Gepäck und Filetfreigrenzen sogar schon leicht überschritten. Was also tun am letzten Tag? Wir planten einen gezielten Versuch auf den König des Nordens, den Heilbutt. Gezielt nur die schweren Ruten dabei, damit nicht wieder jemand auf die Idee kommt, doch noch einen Köhlerangriff zu starten und ab auf die sandigen Plateaus hinter und vor den Schären. Leider blieb dieser Versuch ohne Biss und auch ohne Zielfisch. Lediglich zwei kleine Leng verirrten sich an die großen Gummifische. Egal, diese Reise bleibt unvergessen.


Wir vier hatten eine atemberaubende Woche. Tolles Wetter, Polarlichter, grandiose Natur mit Robben, Fischotter, diversen Adlern, Schweinswalen und auch einem Elch auf der Hinfahrt. Es hat alles perfekt funktioniert, die Flüge, die Abholung, die Wohnung, das Miteinander in der Anlage und Stefan als Guide und Vater des Erfolges. Sicherlich hatten wir Glück, eine Woche mit so wenig Wind und so sonnigem, ruhigem Wetter noch im September zu erwischen, was hier oben bestimmt nicht selbstverständlich ist. Wenn es aber geht, wenn man raus fahren kann aufs Riff, dann erlebt man hier unvergessliche Stunden.


Für uns ist sicher: Wir kommen wieder nach Flatanger, zurück nach Vik Brygge.


Vielen Dank an dich Stefan, für diese unbeschreibliche Woche und halte unseren Spezialköder in Ehren......


Jörg, Klaus, Ingo und Jost